Die Story von Just Cause 2 ist schnell erklärt: Der Geheimagent Rico Rodiguez soll sich um den Diktator des fiktiven Staates Panau kümmern, da dieser angeblich im Besitz von Massenvernichtungswaffen sein soll und zwar indem er möglichst viel Chaos auf der Insel erzeugt. Rico muss sich als ein Söldner namens Scorpio ausgeben und für die sich im Land befindenden Revolutionsgruppenarbeiten. Man merkt es schon: Viel Storytiefe darf man nicht erwarten
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Das was Just Cause so besonders macht, ist der Grapple, eine Art Enterhaken, mit dem sich der Protagonist an Dingen hochziehen, diese zu sich herziehen oder Verbinden kann. Durch letzteres sind ein paar lustige Kombinationen möglich, z.B. kann man ein Fahrzeug mit einem Helikopter verbinden, losfliegen und das Vehikel dann als Rammbock benutzen. Auch die Möglichkeit Gegner mit Explosivem oder Fahrzeugen zu verbinden bietet ein paar schöne Optionen. (Ja ich weiß, den letzten Satz hab ich aus meinem Demobericht entnommen
). Die Spielwelt umfasst ca. 1000 km², nein kein Tippfehler, 1000 km², also richtig viel Platz zum Unfug treiben. Damit’s nicht langweilig wird, gibt es in Panau eine Wüste, ein Dschungelgebiet, eine große Stadt und eine verschneite Bergkette.
Die Aufträge, die man von den Revolutionsgruppierungen erhält, ähneln sich leider ziemlich. Entweder man muss einen Stützpunkt einnehmen, irgendetwas zerstören oder jemanden entführen. Naja, zumindest macht das dann Lust immer neue Wege zu finden, wie man diese Missionen möglichst spektakulär vollenden kann. Hat man genug Chaos erzeugt, schaltet man die eigentlichen Storymissionen frei. So wie es im Moment (nach 16 Stunden) in meinem Spiel aussieht, bleibt die Zahl dieser anscheinend leider nur im einstelligen Bereich. Aber das macht nichts! Es macht eh mehr Spaß mit den mehr als 100 Fahrzeugen im Spiel durch die riesige Spielwelt zu reisen und auf möglichst kreative Weise Chaos zu verbreiten
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Die Grafik, vor allem die Lichteffekte, sieht ziemlich beindruckend aus und kann meiner Meinung nach dem Grafikbullen Crysis schon Konkurrenz machen! Die Texturen sind scharf und auch aus weiter Entfernung noch erkennbar und wenn man genug Rechenpower hat, lassen sich auf dem PC sehr realistische Wassereffekte zuschalten. Mein System ist dafür aber leider zu schwach, aber was soll’s… Das Wasser sieht ohne die erweiterten Wassereffekte richtig gut aus!
Es soll ja Leute geben, die erst aufhören ein Spiel zu spielen, wenn sie es zu 100% durch haben, das heißt auch alle kleinen Dinge gefunden und erforscht haben. Solltet ihr So jemand sein, dann sei euch von diesem Spiel abgeraten, wenn ihr nicht gerade sehr viel Zeit habt, denn in der Spielwelt sind mehrere tausend Objekte versteckt, natürlich auch massig Easter Eggs, wie Seifenblasenkanonen und gestrandete Wale. Wer’s trotzdem versuchen will… Viel Glück! ^^.
Wem viel Action und Explosionen gefallen und wem es nicht unbedingt auf eine tiefe und logische Story ankommt, dem wird dieses Spiel sicherlich viel Spaß bringen. Mir gefällt es sehr und ich werde vermutlich in der nächsten Zeit mal eine kleine Stuntmontage erstellen!